Aktionstag “Blackout Bönen”

Was pas­siert, wenn in Bönen der Strom aus­fällt? Wie kann ich mich im Vor­feld auf eine sol­che Situa­ti­on vor­be­rei­ten und was ist im Ernst­fall zu tun?

Genau dar­über konn­ten sich am ver­gan­ge­nen Sams­tag alle inter­es­sier­ten Böne­ne­rin­nen und Böne­ner im Rah­men des Akti­ons­ta­ges „Black­out Bönen“ infor­mie­ren. Auf dem Markt­platz hat­te der DRK Orts­ver­ein Bönen hier­für nicht nur einen gro­ßen Info­stand auf­ge­baut, son­dern auch diver­se Mit­mach-Aktio­nen im Gepäck. Beim „BLACK­OUT-Quiz“ konn­ten die Besucher*innen an sie­ben Sta­tio­nen in der BLACK BOX prü­fen, wie es um ihre Selbst­hil­fe­kom­pe­ten­zen bestellt ist. Mit hilf­rei­chen „Black-Check-Kar­ten“ kön­nen sie ihr Wis­sen in Sachen Kom­mu­ni­ka­ti­on, Mobi­li­tät, Was­ser, Küh­len, Wär­men, Licht und Geld bei einem Strom­aus­fall spie­le­risch erweitern.

Beant­wor­tet wur­den dabei ganz prak­ti­sche Fra­gen, wie: Wie erhält man ohne Han­dy, TV & Co. aktu­el­le Infos? Oder: Wie kann ich mich ernäh­ren, wen Kühl­schrank und Herd aus­fal­len und woher bekom­me ich sau­be­res Trink­was­ser? Zum gro­ßen Inter­es­se der Bönener*innen, die ger­ne und zahl­reich von den Ange­bo­ten der Rotkreuzler*innen Gebrauch mach­ten und sich – auch ange­sichts der der­zei­ti­gen Situa­ti­on auf den Ener­gie­märk­ten – enga­giert mit dem Sze­na­rio eines Black­outs in Bönen auseinandersetzten.

Im DRK-Orts­ver­ein selbst beschäf­ti­gen sich die Akti­ven bereits seit Mona­ten aktiv mit den Her­aus­for­de­run­gen eines mög­li­chen anhal­ten­den Strom­aus­falls im Gemein­de­ge­biet. Neben der Stei­ge­rung der Resi­li­enz der Bevöl­ke­rung durch eben­sol­che Info­ver­an­stal­tun­gen, bemü­hen sich die Rotkreuzler*innen aktu­ell u.a. um eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf der Rot­kreuz­un­ter­kunft, um ihre Infra­struk­tur bald unab­hän­gig vom bestehen­den Strom­netz ver­sor­gen zu kön­nen. Denn nur, wenn die eige­nen Mate­ria­li­en funk­ti­ons­fä­hig blei­ben, kön­nen die ehren­amt­li­chen Hel­fen­den in der Not­la­ge auch ande­re bedürf­ti­ge Bönener*innen unterstützen.

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